Roulette gehört zu den bekanntesten Glücksspielen überhaupt, und das aus gutem Grund: Die Regeln sind überschaubar, der Spielablauf ist klar strukturiert und der Zufall lässt sich nicht austricksen. Wer die Mechanik einmal verstanden hat, kann sich voll auf das Setzen und Auswerten konzentrieren. In Deutschland ist Roulette in zugelassenen Spielbanken und bei legalen Online-Anbietern mit deutscher Erlaubnis verfügbar. Der folgende Überblick erklärt Schritt für Schritt, wie eine Partie abläuft und welche Einsätze möglich sind. Lesen Sie mehr dazu auf neue online casinos deutschland.
Der grundlegende Spielablauf
Ein Roulette-Kessel enthält 37 Zahlen von 0 bis 36. Die Kugel wird vom Croupier in Rotation versetzt und läuft gegen die Drehrichtung des Kessels, bis sie in einem der nummerierten Fächer liegen bleibt. Diese Zahl entscheidet über Gewinn und Verlust. Vor dem Wurf setzen die Spieler ihre Chips auf das Tableau, das die Zahlen und verschiedene Außenfelder abbildet.
Setzschluss ist, sobald der Croupier „Rien ne va plus“ ausruft. Danach darf nicht mehr platziert werden. Die Auszahlung erfolgt unmittelbar nach dem Stopp der Kugel, Verluste werden eingezogen, Gewinne in der Regel direkt ausgezahlt oder auf das Spielkonto gebucht. Bei der europäischen Variante beträgt der Hausvorteil durch die einfache Null rund 2,7 Prozent.
Wichtig zu wissen: Die Zahl 0 ist weder gerade noch ungerade, weder rot noch schwarz und zählt auch nicht zu den hohen oder niedrigen Zahlen. Fällt sie, verlieren alle einfachen Chancen - eine Besonderheit, die den mathematischen Vorteil der Spielbank begründet.
Einsatzarten: Innen- und Außenwetten
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen von Wetten. Innenwetten beziehen sich auf konkrete Zahlen oder kleine Zahlengruppen und zahlen höher aus. Außenwetten decken größere Bereiche ab und bieten kleinere, dafür häufigere Gewinne.
Innenwetten im Überblick
- Plein: eine einzelne Zahl, Auszahlung 35 zu 1
- Cheval: zwei benachbarte Zahlen, 17 zu 1
- Transversale simple: drei Zahlen in einer Reihe, 11 zu 1
- Carré: vier Zahlen im Quadrat, 8 zu 1
- Sixain: sechs Zahlen aus zwei Reihen, 5 zu 1
Außenwetten im Überblick
Zu den Außenwetten zählen Rot und Schwarz, Gerade und Ungerade, Manque (1-18) und Passe (19-36), die drei Dutzende sowie die drei Kolonnen. Alle diese Wetten zahlen 1 zu 1 aus, also den einfachen Einsatz zusätzlich zurück.
| Wette | Abdeckung | Auszahlung |
|---|---|---|
| Plein | 1 Zahl | 35:1 |
| Cheval | 2 Zahlen | 17:1 |
| Carré | 4 Zahlen | 8:1 |
| Dutzend | 12 Zahlen | 2:1 |
| Rot/Schwarz | 18 Zahlen | 1:1 |
Ein Rechenbeispiel: Wer 10 EUR auf eine Kolonne setzt und gewinnt, erhält 20 EUR Gewinn plus die 10 EUR Einsatz zurück. Bei einem Plein-Treffer mit 1 EUR Einsatz beträgt der Gewinn 35 EUR, dazu kommt der Einsatz.
Europäisches, französisches und amerikanisches Roulette
Beim europäischen Roulette mit einer Null liegt der Hausvorteil bei 2,7 Prozent. Das französische Roulette nutzt denselben Kessel, bietet aber zusätzliche Regeln wie La Partage und En Prison, die den Verlust bei einfachen Chancen halbieren oder aufschieben und den Hausvorteil auf etwa 1,35 Prozent senken. Beim amerikanischen Roulette mit 38 Fächern steigt der Hausvorteil dagegen auf rund 5,26 Prozent.
Für Spieler in Deutschland ist die europäische oder französische Variante daher mathematisch günstiger. Wer neu einsteigt, sollte mit einfachen Außenwetten beginnen und die Einsatzhöhe begrenzen. Ein festes Budget vor dem Start verhindert, dass aus einem Spielvergnügen eine unangenehme Überraschung wird.
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